Das städtebauliche Konzept

(aus dem Jahre 2001)

Von der Financial Consulting Projektentwicklungs GmbH.
Vorgetragen im Gemeinderat im Juni 2001.

Wir hatten uns zum Ziel gesetzt, ein Konzept zu entwickeln, das sich nahtlos in die vorhandenen Strukturen einfügt und zu einer Bereicherung der Innenstadt maßgeblich beiträgt.

Kaufkraftbindung und eine Sicherung der Versorgung waren zu gewährleisten. Dieses Ziel haben wir erreicht. Unser Konzept hat die charakteristische, kleingliedrige Altstadtbebauung und die vorhandenen Wegeverbindungen aufgenommen. Zur Bereicherung der Innenstadt soll die Anbindung der Marktstraße wie bisher über die Kanalstraße und die Lammgasse erfolgen. Die Kanalstraße wird zur Hauptachse ausgebildet. Diese Funktion unterstützen wir in unserer Planung durch eine breite Öffnung der Kanalstraße mit direktem Blick auf die interessant gestaltete, zentrale Eingangssituation des "Markthauses" und auf einen großzügigen und attraktiven Vorplatz.

Die Gesamtbebauung wird sich in die kleingliedrige Struktur der charakteristischen Altstadtbebauung nahtlos einfügen.

1. Parkgarage
Die Parkgarage beginnt ebenerdig an der Stadtmauer mit der Ebene -2 und setzt sich darüber auf der Ebene -1 fort.

Die Parkgarage zeichnet sich durch eine großzügige Anordnung der Stellplätze und breite Fahrbahngassen mit bis zu ca. 7 m und einer übersichtlichen Verkehrsführung aus. Besonders hervorzuheben sind die geplanten Raumhöhen von bis zu 2,4 m pro Ebene, gegenüber den üblichen 2,1 m. In Ebene -1 erfolgt die Anbindung an die angrenzenden Nachbarn, wie "Maurer, KSK, Wöhrle und Moll".

Aufgrund der Topografie des Geländes wird die Parkgarage teilweise an drei Seiten offen konzipiert und verfügt damit über Tageslicht für ein helles, übersichtliches und kundenfreundliches Parkhaus.


Bild: Architektenbüro Frank, Winnenden

2. Gebäude Marktstrasse
Das Gebäude "Friedrichsohn" wird abgebrochen und für eine interessante Gastronomiefläche über zwei Ebenen entwickelt. Hierzu gehört eine überdachte Freifläche ebenso wie eine Bewirtungsfläche auf dem Vorplatz. Das Dachgeschoss wird zu Wohnzwecken ausgebaut und dient als Personal- oder Betreiberwohnung. Dieses Konzept hat sich bereits in der Vergangenheit mehrfach bewährt.

Bild: Architektenbüro Frank, Winnenden

3. Gebäude Kanalstraße
Entlang der Kanalstraße werden drei Gebäude entstehen, die durch zentrale Treppen und - Fahrstuhlanlagen, als sogenanntes "Gelenk", miteinander verbunden und erschlossen sind. Im Erdgeschoss (Ebene 0) und teilweise auch in Ebene +1 sind zwei größere Ladeneinheiten geplant. Mieterinteressenten sind bereits vorhanden. In den weiteren Flächen sind Praxen und/oder Büros geplant. Darüber, in Ebene +2, sind abschließend 8 architektonisch interessante und ansprechende Stadthäuser, die über einen breiten Steg erschlossen werden, platziert.



Offizielle Internetseite des
Markthauses in Winnenden

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